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Was uns gut und schlecht macht: Der menschliche Makel

1 Jahr WordPress: Gedanken, Gefühle…

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Liebe Leser und Leserinnen,

ich kann gar nicht fassen, dass ich jetzt schon seit einem Jahr diesen Blog besitze. Es tut mir leid, dass ich in letzter Zeit abwesend war, aber es hat sich viel in meinem Leben getan: Der erste Uniabschluss, die erste, richtige Arbeit, meine Schreibprojekte und vieles mehr. Ich will euch danken, wenn ihr bisher immer mal in meine kleine Welt reingeschaut habt, oder sogar eines meiner Bücher gelesen habt. Das bedeutet mir sehr viel, vor allen Dingen, wenn es euch gefallen hat. 🙂

Für das ’nächste Jahr‘ steht wieder eine Menge an. Die Frankfurter Buchmesse, der zweite Teil von Chaostheorie und jetzt auch noch die neue Arbeitsstelle. Auch davon werde ich euch noch berichten, weil ich momentan als psychologische Beraterin für Flüchtlinge arbeite. Eine wertvolle, interessante, aber manchmal auch anstrengende Arbeit. In diesem Sinne, gelobe ich Besserung auf dem Blog: Ich werde versuchen mich häufiger zu melden. Danke erst einmal dafür, dass ihr mir treu geblieben seid und auf ein weiteres Jahr mit euch, dem ich gespannt und fröhlich entgegenblicke.

Ganz liebe Grüße & bis bald

 

Mein Wunsch für Deutschland, Europa und die ganze Welt

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Ich wollte mich zu den ganzen, schrecklichen Ereignissen eigentlich nicht äußern. Politik ist nicht meine Stärke. Ganz abgesehen davon passen meine Worte und Gedanken nicht in einen Tweet, der 140 Zeichen lang sein darf. Sie passen auch nicht in einen Facebookpost, weil dazu tausende Fragen in meinem Kopf herumschwirren und das würde dann sowieso niemand lesen.

Trotzdem will ich zu den schrecklichen Ereignissen in der letzten Woche nicht schweigen und zumindest auf meinem Blog etwas darüber schreiben. Viele haben sich getraut ihre Meinung zu äußern, warum sollte ich es dann nicht tun?

Ich verliere den Überblick über alles: Das Attentat in Paris, der Axtangriff in Würzburg, der Nizza-Anschlag, der Amoklauf in München, der Anschlag in Ansbach und heute eine Geiselnahme in der Normandie… Und in Zukunft wird diese Liste länger werden…

All das macht Angst und wirft in uns allen Fragen auf.

Ist diese Welt vollkommen verrückt geworden?

Warum tun diese Menschen das?

Wie geht es weiter?

Ich habe darauf auch keine konkreten Antworten, aber ich bin es leid immer nur Beschuldigungen gegenüber unserer Regierung oder sonst wem zu lesen. Es war nicht richtig so viele fremde Personen ohne vernünftige Kontrollen einreisen zu lassen. Das zeigt sich jetzt. Ja, da muss sich etwas ändern, aber… es war eine Ausnahmesituation und Europa hat sich hilfsbereit gezeigt. Obwohl mir die letzten Ereignisse eine Gänsehaut über den Rücken jagen, können wir stolz darauf sein. Leider gibt es Menschen und Vereinigungen wie den IS, die gerade so etwas ausnutzen. Das ist unheimlich traurig und macht mich wütend aber ändert nichts an dieser Tatsache.

Alleine die Personen, die diese Anschläge verüben, trifft die Schuld. Niemanden sonst. Weder Angela Merkel, noch François Hollande oder sonst wer hatte Absicht andere Menschen zu töten oder verletzen.

Ich weiß, dass Angst ein Grundgefühl ist, dass uns vor bedrohlichen Situationen schützen soll, aber auch das gibt uns kein Recht alle Flüchtlinge zu verurteilen. Mir wird schlecht, wenn ich daran denke, dass es Menschen gibt, die die Lage ausgenutzt haben, um Töten zu können, aber… das trifft ganz gewiss nicht auf alle Flüchtlinge zu. Was bringt es uns die Menschen, die schon bereits aus ihrem Land geflüchtet sind, nun noch weiter zu verurteilen? Es treibt einen weiteren Keil zwischen uns. Zwischen uns alle Und ist es nicht das, was die Terroristen wollen? Uns ängstigen, lähmen und auseinandertreiben?

Ich alleine kann nicht viel gegen all das tun, aber ich wünsche mir, dass wir mit gegenseitigen Beschuldigungen aufhören, denn das hilft einfach niemandem. Weder uns, noch den verstorbenen Menschen. Ich wünsche mir, dass wir uns ernsthaft verbünden und gemeinsam gegen all das vorgehen. Es liegt in unserer Hand. Wir werden nicht jedes Übel verhindern können, aber gemeinsam haben wir bessere Chancen. Das ist mein Wunsch: Für Deutschland, Für Europa und die ganze Welt.

 

 

Gastbeitrag für den Ullstein-Blog! <3

Ich durfte einen Gastbeitrag für den offiziellen Blog von Ullstein schreiben!!! Bin also ein bisschen stolz. Wer mal in „ein grüner Fleck in Köln“ reinlesen will, schaut Hier 🙂

Ein Bericht im Aggertaler über mich! :)

Eine Kollegin meiner Mutter hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass es einen Artikel über mich im Aggertaler gibt! Das hat mich total gefreut und weil ich den Artikel sehr schön finde, will ich ihn mit euch teilen. ❤

Den Aggertaler gibt es als Printausgabe und Online. Wer sich die ganze Zeitschrift mal anschauen will, klickt auf den Link:

http://www.der-medienverlag.de/archiv/archiv_16.html

Caros zweites buch aggertal

Jemand weint- „Geht mich das überhaupt etwas an?“

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Wir leben in einer Zeit, in der alles schnell geht: Wir rennen zur U-Bahn, checken im Bus unsere Mails, telefonieren zwischendurch und sind eigentlich rund um die Uhr beschäftigt.

Wir alle sind in unserem eigenen Trott und denken in erster Linie an uns: An unsere Ideen, Probleme oder sogar Träume. Die modernen Medien helfen uns auch dabei uns immer selbst in den verschiedensten Situationen zu präsentieren und uns mit anderen zu vernetzen. Da bleibt für das Hier und Jetzt, oder die Menschen, die uns umgeben, meistens wenig Zeit. Warum soll ich auch mit einem Fremden ein Gespräch anfangen, wenn ich mit meiner besten Freundin chatten kann?

Das alles ist mir vorher gar nicht so klar gewesen. Als ich allerdings letztes Mal, nach einem schnellen Sprint, es gerade noch so in die U-Bahn geschafft hatte, fiel mir eine weinende Frau auf. Sie stand an einer dieser Stangen, hielt sich fest, zitterte und weinte immer weiter. Ich wusste nicht, ob sie mich verstehen würde, weil sie sehr nach einer Touristin/Reisenden aussah. Deswegen habe ich mich dann nicht dazu entschlossen, sie anzusprechen und es ist eine Sache, die mich noch immer ärgert. Ich stand einige Meter von ihr weg, aber hätte etwas zu ihr sagen können.

Die anderen Menschen haben sie genauso ignoriert, aber das macht es nicht besser. Vielen ist die weinende Frau vielleicht gar nicht aufgefallen, weil die meisten Leute viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt waren. Aber mir ist sie aufgefallen und ich habe trotzdem nichts getan, weil ich mit dachte: „Geht mich das überhaupt etwas an?“ 

Ich war verunsichert und habe mich dann dagegen entschieden, aber jetzt bedauere ich es.

Wenn wir einen unglücklichen Menschen sehen, warum fällt es uns so schwer auf ihn zu zugehen und einfach zu fragen: „Geht es dir gut? Kann ich irgendetwas für dich tun?“

Ist es, weil es ‚uncool‘ ist, seine Hilfe anzubieten, oder haben wir Angst aufdringlich zu sein?

Wenn die Person kein Gespräch möchte, kann er oder sie einfach abweisend reagieren. Aber es geht darum, dass wir anbieten dem Anderen zu helfen und nicht signalisieren, dass es uns komplett egal ist. Und warum sollte es uns nichts angehen, wenn wir sogar vor Ort sind?

Ich habe mir vorgenommen, dass ich nicht immer nur mit mir selbst beschäftigt sein will und darauf reagieren möchte, wenn ich bemerke, dass es jemanden schlecht geht, denn in einer Gesellschaft, die sich nur für sich selbst interessiert, möchte ich nicht leben. Deswegen sollte auch ich etwas an meinem Verhalten ändern und den ersten Schritt tun, auch wenn es nur ein kleiner ist.

Kurzes Review zu „Chaostheorie der Liebe“

Chaostheorie-Cover

Da heute mein neuer Roman „Chaostheorie der Liebe“ erscheint, gebe ich euch einen kleinen Einblick in meine Gedanken zu diesem Buch:

Neben der Liebe, die uns immer wieder fasziniert, ist es hier so, dass Gegensätze sich nicht anziehen, sondern im ersten Augenblick abstoßen. So ist weder Gabriel, noch Alina von der ersten Begegnung begeistert: Er belächelt sie und ihren Willen aus allem das Beste zu machen, während sie ihn für einen ‚arroganten Kerl mit Designerjacke‘ hält, der sich nur über alles beschwert. Erst, als auch Gabriel zeigt, dass er eine andere Seite hat und sich die Beiden vielleicht gar nicht so unähnlich sind, funkt es. Und das war mir besonders wichtig. Wenn wir jemanden kennen, oder mögen, müssen wir zumindest ein paar Ähnlichkeiten an ihm entdecken, oder uns verbunden fühlen. Mir würden sicher ein paar Menschen widersprechen, aber ich meine damit nicht einfach Hobbies oder Ähnliches. Ich meine ein gewisses Werteverständnis, das stimmen muss, damit eine Freundschaft, oder Liebe bestand haben kann. Wie Gabriel das allerdings unter Beweis stellt, dass  er nicht so oberflächlich ist, wie er tut, verrate ich noch nicht.

Ein weiterer, wichtiger Punkt ist das Chaos: Obwohl Gabriel und Alina aus so unterschiedlichen Verhältnissen stammen, sind sie beide etwas chaotisch. Gabriel verliert sich allerdings darin bis Alina und seine Erlebnisse ihn zum Nachdenken bewegen. Alina dagegen strebt nach Ordnung, doch zieht trotz alledem das Chaos immer wieder an. Und hier die Frage: Kann die Liebe zwischen zwei Chaoten funktionieren?

Der letzte, wichtige Punkt zu „Chaostheorie der Liebe“ ist für mich ist noch einmal auf das Thema Drogen in dem Buch zu sprechen zu kommen: Gabriel hat am Anfang des Buches einen riskanten Kokainkonsum und mit Sicherheit ein Problem, aber er ist noch nicht abhängig. Es gibt eine gefährliche Grenze zwischen riskantem Konsum und einer Abhängigkeitserkrankung. Ich wollte mit dem Buch Drogensucht garantiert nicht glorifizieren. Er ist an einem Punkt, an dem er sich entscheiden muss: Entweder dafür sein Leben in den Griff zu bekommen, oder alles wegzuwerfen. Denn danach hat er nicht die Chance sich noch einmal zu entscheiden. Anfangs ist er unzufrieden mit seiner Situation, fühlt sich auf gewisse Weise unverstanden und ist vor allem mit sich selbst nicht im Reinen. Und das ist auch häufig das Problem:Drogensucht kommt selten von alleine. Es gibt seine Gründe, weshalb sich Menschen in diese flüchten. Dieses Thema ist vielleicht düster, aber wichtig für unsere heutige Gesellschaft, weswegen es kurz angeschnitten wird. Drogenprobleme haben meiner Meinung nach auch keine typische, gesellschaftliche Schicht, in der sie auftreten. Das Risiko ist für jeden da: Egal ob arm, oder reich.

Es gibt viel Philosophie, Drama und Gefühl in dem Buch, weil auch ich eher ein nachdenklicher Mensch bin. Wenn mein Buch euch gefällt, oder sogar zum Nachdenken angeregt hat, freue ich mich natürlich noch mehr. Vor allen Dingen eure Meinung interessiert mich. Falls euch der Text angesprochen hat, jetzt gibt es die Chance das Buch für 99 Cent dank einer Verlagsaktion bei Amazon oder über Ullstein Forever etc. zu kaufen 😉

Viele Grüße und ein tolles Wochenende euch allen!

 

Miteinander & voneinander lernen

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Miteinander & voneinander lernen.

Ich habe dieses Motto letztens auf dem Schild einer Grundschule gesehen und es nur beiläufig wahrgenommen.

Und heute ist mir erst klar gewesen, welche große Chance sich hinter den 3 Worten für uns Menschen versteckt:

Das Motto passt nicht nur auf die Grundschule, sondern auf jedes Lebensalter:

Wir alle sind Menschen, aber unterscheiden uns. Wir haben die unterschiedlichsten Begabungen, Stärken und Schwächen. Wir mögen die verschiedensten Dinge und treffen unsere eigenen Entscheidungen.

Das alles wissen wir und trotzdem nehmen wir uns selten Zeit dafür den anderen in seiner Vielfalt zu verstehen, oder es zumindest zu versuchen. Verlassen wir vielleicht mal unsere eigene Perspektive und nehmen die unseres Gegenübers an, können wir nicht nur den anderen verstehen, sondern auch etwas über ihn oder uns lernen. Vielleicht schaffen wir es irgendwann einmal damit aufzuhören, Lebensentwürfe, die anders als unser eigenen sind, zu verdammen und können so glücklich werden.

Ich glaube, dass uns das miteinander und voneinander lernen so schwer fällt, weil wir von Anfang an in der Schule oder vielleicht sogar schon im Kindergarten eher ein Wettbewerbsdenken entwickeln, uns vergleichen und gewisse Vorstellungen vorgelebt werden. Vielleicht schaffen wir es aber an uns zu arbeiten und unseren Kindern etwas mehr Toleranz sowie Akzeptanz beizubringen. Denn Miteinander & Voneinander lernen kann eine große Chance sein 🙂

Lillith klagt

Sehr schön mit bildhafter Sprache

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Hell war ich, als man mich schuf. Und aufrecht. Meine Lippen wie Blätter einer Rose. Sanft.
Wie meine Flügel leuchteten im Licht des ersten Tages.
Und Salomo, er schrieb das Hohelied für mich.
Gefährtin wollte ich dir sein, dem Ersten wie dem Letzten.
Nicht untertan.
Aber die Schlange deiner Angst wand sich um deine Seele, sprühte dir Gift in den Verstand. Sie weckte Lust und Hochmut bis das Feuer deiner Gier den Sinn dir trübte.
„Ich bin der Herr“, so brülltest du.
Deine Stimme war ein Messer.
Die Flügel wolltest du mir brechen und schuldig nanntest du mich, schuldig an deiner Angst und deiner Geilheit.
Hass fraß sich in dein Herz.
Hass weckte deine Arglist.

Und da war niemand.
Ausser uns, den Erstlingen.

Ach, ich hätte dich geliebt, doch ging ich fort.
Ließ dich zurück mit deinem Zorn und all der Gier nach Macht.
Zu schwach warst du für meine…

Ursprünglichen Post anzeigen 160 weitere Wörter

Tolles Video zu Feminismus & Rollenbildern

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