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Was uns gut und schlecht macht: Der menschliche Makel

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Liebe – irrationale Idee?

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Die Liebe ist heutzutage eine schwierige Sache. Vielleicht war sie das auch schon immer, aber momentan habe ich das Gefühl, dass einige von uns sich in einer irrationaler Idee verirren.

Wir haben die Vorstellung von unserem Partner: Er/Sie muss perfekt sein, zu uns passen und uns mit jedem unser kleinen Fehler akzeptieren. Bestenfalls verzeiht er oder sie uns sogar jeden Fehltritt. DENN unsere eigene Ziele und Wünsche sind wichtig. Das muss unser Partner verkraften können. Und da wird schnell vergessen, dass wir den anderen verletzen.

Das ist meiner Meinung nach keine Liebe. Wenn wir jemanden wirklich lieben, nicht einfach nur „verschossen“ sind, sondern unser ganzes Leben mit ihm/ihr verbringen wollen, bedeutet die Person uns etwas. Dann ist sie WICHTIG und man findet gemeinsam Wege seine Ziele und Wünsche zu erfüllen ohne den Anderen zu verletzen.

Wer ehrlich liebt und den richtigen Partner gefunden hat, kann einfach tun und lassen, was er will. Denn dann ist die andere, besondere Person immer im Hinterkopf und hat höchste Priorität. Wir werden den anderen dann nicht gedankenlos verletzen. Vielleicht ist es die Angst vor dem Alleine-sein, die viele von uns dazu bringt, uns eine Sache nicht einzugestehen:

Wenn ich die Person, von der ich meine, dass sie mir etwas bedeutet, immer wieder verletze, ist das keine Liebe und die andere Person ist mir nicht so wichtig, wie ich es wahrhaben möchte. Die Liebe, die ich für sie empfinde ist eine Illusion.

Ich persönlich glaube, dass man mit dieser Art von Illusion nicht glücklich werden kann und dass Ehrlichkeit, auch wenn sie erst einmal schmerzt, die bessere Variante ist. Denn, wer in der Illusion lebt, ist nicht frei. Es liegt an uns, uns auszuprobieren und vielleicht auch Zeit zu lassen, wenn wir noch nicht bereit sind für eine Beziehung. Das ist alles in Ordnung, solange wir ehrlich zu dem anderen und auch zu uns selbst sind. Ehrlichkeit ist besser als unnötig Leid und Schmerz zu verbreiten.

Und den Menschen, die meinen schon den/die Richtige gefunden zu haben, wünsche ich alles Glück der Welt und keine Angst sich auf den anderen einzulassen.

Kurzes Review zu „Chaostheorie der Liebe“

Chaostheorie-Cover

Da heute mein neuer Roman „Chaostheorie der Liebe“ erscheint, gebe ich euch einen kleinen Einblick in meine Gedanken zu diesem Buch:

Neben der Liebe, die uns immer wieder fasziniert, ist es hier so, dass Gegensätze sich nicht anziehen, sondern im ersten Augenblick abstoßen. So ist weder Gabriel, noch Alina von der ersten Begegnung begeistert: Er belächelt sie und ihren Willen aus allem das Beste zu machen, während sie ihn für einen ‚arroganten Kerl mit Designerjacke‘ hält, der sich nur über alles beschwert. Erst, als auch Gabriel zeigt, dass er eine andere Seite hat und sich die Beiden vielleicht gar nicht so unähnlich sind, funkt es. Und das war mir besonders wichtig. Wenn wir jemanden kennen, oder mögen, müssen wir zumindest ein paar Ähnlichkeiten an ihm entdecken, oder uns verbunden fühlen. Mir würden sicher ein paar Menschen widersprechen, aber ich meine damit nicht einfach Hobbies oder Ähnliches. Ich meine ein gewisses Werteverständnis, das stimmen muss, damit eine Freundschaft, oder Liebe bestand haben kann. Wie Gabriel das allerdings unter Beweis stellt, dass  er nicht so oberflächlich ist, wie er tut, verrate ich noch nicht.

Ein weiterer, wichtiger Punkt ist das Chaos: Obwohl Gabriel und Alina aus so unterschiedlichen Verhältnissen stammen, sind sie beide etwas chaotisch. Gabriel verliert sich allerdings darin bis Alina und seine Erlebnisse ihn zum Nachdenken bewegen. Alina dagegen strebt nach Ordnung, doch zieht trotz alledem das Chaos immer wieder an. Und hier die Frage: Kann die Liebe zwischen zwei Chaoten funktionieren?

Der letzte, wichtige Punkt zu „Chaostheorie der Liebe“ ist für mich ist noch einmal auf das Thema Drogen in dem Buch zu sprechen zu kommen: Gabriel hat am Anfang des Buches einen riskanten Kokainkonsum und mit Sicherheit ein Problem, aber er ist noch nicht abhängig. Es gibt eine gefährliche Grenze zwischen riskantem Konsum und einer Abhängigkeitserkrankung. Ich wollte mit dem Buch Drogensucht garantiert nicht glorifizieren. Er ist an einem Punkt, an dem er sich entscheiden muss: Entweder dafür sein Leben in den Griff zu bekommen, oder alles wegzuwerfen. Denn danach hat er nicht die Chance sich noch einmal zu entscheiden. Anfangs ist er unzufrieden mit seiner Situation, fühlt sich auf gewisse Weise unverstanden und ist vor allem mit sich selbst nicht im Reinen. Und das ist auch häufig das Problem:Drogensucht kommt selten von alleine. Es gibt seine Gründe, weshalb sich Menschen in diese flüchten. Dieses Thema ist vielleicht düster, aber wichtig für unsere heutige Gesellschaft, weswegen es kurz angeschnitten wird. Drogenprobleme haben meiner Meinung nach auch keine typische, gesellschaftliche Schicht, in der sie auftreten. Das Risiko ist für jeden da: Egal ob arm, oder reich.

Es gibt viel Philosophie, Drama und Gefühl in dem Buch, weil auch ich eher ein nachdenklicher Mensch bin. Wenn mein Buch euch gefällt, oder sogar zum Nachdenken angeregt hat, freue ich mich natürlich noch mehr. Vor allen Dingen eure Meinung interessiert mich. Falls euch der Text angesprochen hat, jetzt gibt es die Chance das Buch für 99 Cent dank einer Verlagsaktion bei Amazon oder über Ullstein Forever etc. zu kaufen 😉

Viele Grüße und ein tolles Wochenende euch allen!

 

Gedanke des Tages: Das geringere Übel

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Mein Gedanke des Tages: Um ein großes Übel, oder eine wirkliche Krise zu vermeiden, muss manchmal das kleine, geringere Übel durchgestanden werden.

Klingt total simpel, ist es im Grunde genommen auch, aber dieser Satz hat sogar eine noch größere Bedeutung: Krisen entstehen meistens nicht von heute auf Morgen. Sie sind oft durch eine Aneinanderreihung von mehreren Unglücken, mit denen man nicht mehr umgehen kann und aus denen manchmal ein noch größeres und schwieriges an Problemen entstehen kann.

Es ist klar, dass man nicht immer weiß, wie man am besten mit einer schwierigen Situation umgehen soll, aber das beste ist nicht vor ihr davonzulaufen und sich ihr zu stellen. So findet sich eine Lösung und wir können das eine Problem lösen, bevor noch ein Neues entsteht.

In diesem Sinne wünsche ich allen, die gerade eine schwierige Zeit durchmachen Kraft durchzuhalten und eine für euch annehmbare Lösung zu finden.

Haltet durch!

Running into the woods/Flucht in die Stille

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„When there’s nothing left of you, I’ll run into the woods where I can hide and maybe I’ll  find the peace you gave me again.“

„Wenn nichts mehr von dir bleibt, laufe ich in die Wälder, wo ich bleiben kann und vielleicht finde ich den Frieden wieder, den du mir gabst.“

-Makel der Menschheit

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