Chaostheorie-Cover

Da heute mein neuer Roman „Chaostheorie der Liebe“ erscheint, gebe ich euch einen kleinen Einblick in meine Gedanken zu diesem Buch:

Neben der Liebe, die uns immer wieder fasziniert, ist es hier so, dass Gegensätze sich nicht anziehen, sondern im ersten Augenblick abstoßen. So ist weder Gabriel, noch Alina von der ersten Begegnung begeistert: Er belächelt sie und ihren Willen aus allem das Beste zu machen, während sie ihn für einen ‚arroganten Kerl mit Designerjacke‘ hält, der sich nur über alles beschwert. Erst, als auch Gabriel zeigt, dass er eine andere Seite hat und sich die Beiden vielleicht gar nicht so unähnlich sind, funkt es. Und das war mir besonders wichtig. Wenn wir jemanden kennen, oder mögen, müssen wir zumindest ein paar Ähnlichkeiten an ihm entdecken, oder uns verbunden fühlen. Mir würden sicher ein paar Menschen widersprechen, aber ich meine damit nicht einfach Hobbies oder Ähnliches. Ich meine ein gewisses Werteverständnis, das stimmen muss, damit eine Freundschaft, oder Liebe bestand haben kann. Wie Gabriel das allerdings unter Beweis stellt, dass  er nicht so oberflächlich ist, wie er tut, verrate ich noch nicht.

Ein weiterer, wichtiger Punkt ist das Chaos: Obwohl Gabriel und Alina aus so unterschiedlichen Verhältnissen stammen, sind sie beide etwas chaotisch. Gabriel verliert sich allerdings darin bis Alina und seine Erlebnisse ihn zum Nachdenken bewegen. Alina dagegen strebt nach Ordnung, doch zieht trotz alledem das Chaos immer wieder an. Und hier die Frage: Kann die Liebe zwischen zwei Chaoten funktionieren?

Der letzte, wichtige Punkt zu „Chaostheorie der Liebe“ ist für mich ist noch einmal auf das Thema Drogen in dem Buch zu sprechen zu kommen: Gabriel hat am Anfang des Buches einen riskanten Kokainkonsum und mit Sicherheit ein Problem, aber er ist noch nicht abhängig. Es gibt eine gefährliche Grenze zwischen riskantem Konsum und einer Abhängigkeitserkrankung. Ich wollte mit dem Buch Drogensucht garantiert nicht glorifizieren. Er ist an einem Punkt, an dem er sich entscheiden muss: Entweder dafür sein Leben in den Griff zu bekommen, oder alles wegzuwerfen. Denn danach hat er nicht die Chance sich noch einmal zu entscheiden. Anfangs ist er unzufrieden mit seiner Situation, fühlt sich auf gewisse Weise unverstanden und ist vor allem mit sich selbst nicht im Reinen. Und das ist auch häufig das Problem:Drogensucht kommt selten von alleine. Es gibt seine Gründe, weshalb sich Menschen in diese flüchten. Dieses Thema ist vielleicht düster, aber wichtig für unsere heutige Gesellschaft, weswegen es kurz angeschnitten wird. Drogenprobleme haben meiner Meinung nach auch keine typische, gesellschaftliche Schicht, in der sie auftreten. Das Risiko ist für jeden da: Egal ob arm, oder reich.

Es gibt viel Philosophie, Drama und Gefühl in dem Buch, weil auch ich eher ein nachdenklicher Mensch bin. Wenn mein Buch euch gefällt, oder sogar zum Nachdenken angeregt hat, freue ich mich natürlich noch mehr. Vor allen Dingen eure Meinung interessiert mich. Falls euch der Text angesprochen hat, jetzt gibt es die Chance das Buch für 99 Cent dank einer Verlagsaktion bei Amazon oder über Ullstein Forever etc. zu kaufen 😉

Viele Grüße und ein tolles Wochenende euch allen!