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Jeder kennt es: Es gibt Momente, in denen wir nicht wissen, was wir sagen sollen.

Ob es Momente des Entsetzens sind, eine peinliche Situation oder ein einfaches Unbehagen, weil kein Gespräch zusammenkommt, oder man einfach mit dem Gesprächspartner nicht auf einer Wellenlänge ist.

Unsere Sprache ist nicht perfekt. Sie kann viel beschreiben und ausdrücken, doch versagt bei den tiefsten Ängsten, oder Sehnsüchten. Dafür reicht sie einfach nicht. Alleine schon einen traurigen, verletzten Menschen zu trösten, bringt uns oft an unsere Grenzen und wir können nicht sicher sein, ob wir ihn erreichen. Deswegen lohnt es einerseits inne zuhalten und genau über den nächsten Satz nachzudenken. Viel zu oft lassen wir uns von irgendeinem Smalltalk berieseln und verlieren dadurch das, was nun zählt aus den Augen.

Aber manchmal reicht auch das Nachdenken über den nächsten Satz nicht. Ab und an fällt uns trotzdem nichts ein: Wir drucksen herum, oder sprechen einfach weiter ohne etwas zu sagen zu haben. Dabei ist genau das der Augenblick, in dem wir uns in dieser immer schneller werdenden Welt das Recht zu schweigen herausnehmen sollten.

Reden ist Silber und Schweigen ist Gold.

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