Ich hatte heute einen sehr interessanten Gedanken.

Wir alle kennen es, wenn wir von Obdachlosen angesprochen werden. Es ist uns meistens unangenehm und ich gebe selbst zu, dass ich Obdachlosen auch selten Geld gebe. Es ist eben immer eine Sache, die einem erst einmal komisch erscheint oder vielleicht sogar peinlich ist.

Genauso unangenehm wäre uns auch der Kontakt mit Drogensüchtigen, oder Prostituierten, aber wir heute kam mir eben der Gedanke:

Wir sehen doch eigentlich immer nur, was diese von der Gesellschaft verstoßenen Menschen jetzt sind. Alles andere bleibt verborgen.

All das, was vorher war, können wir nicht sehen und deswegen versuche ich zu vermeiden mir ein Urteil über diese Menschen zu erlauben. Ganz abgesehen davon müssen wir daran denken, dass jeder von ihnen einmal ein unschuldiges Kindergartenkind gewesen ist. Ein Kind, das spielte und seine Träume hatte. Und ich bin mir sicher, dass es damals nicht von so einer Zukunft geträumt hat…

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