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Was genau macht dich, oder mich aus?

Auf die Frage antworten wir logischerweise meistens nur mit positiven Eigenschaften. Niemand würde gerne zugeben, dass er oder sie beispielsweise cholerisch ist. Deswegen fallen uns im ersten Moment, wenn wir uns selbst darstellen nur positive Aspekte ein, oder wir benennen bewusst nur die positiven Eigenschaften.

Diesen Effekt nennen die Psychologen den Effekt der „sozialen Erwünschtheit“. Das heißt aber noch lange nicht, dass wir wirklich so sind, wie wir uns präsentieren. Schließlich machen uns wahrscheinlich nicht nur die drei Eigenschaften aus, die wir eben genannt haben. Nein, dazu zählen vor allen Dingen auch die negativen Eigenschaften, die uns zu dem machen, was wir sind. Auch diese sind Teile unserer Identität und machen einen Großteil davon aus, wie wir uns von unseren Mitmenschen unterscheiden. Vielleicht sind es auch gerade die Hauptbestandteile.

Vielleicht sollten wir auch zu unseren Schattenseiten mal stehen, um zu erkennen, wer und wie wir wirklich sind.

-Makel der Menschheit

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